Der Kaffee in Frankreich – klein, schwarz, stark
Während der Latte Macchiato, Cappuccino und ähnliche Kaffee-Kreationen in Deutschland seit Jahren einen Siegeszug feiern und mittlerweile den klassischen Kaffee in der Beliebtheit verdrängt haben, mögen es die Franzosen lieber traditionell. Sie trinken heutzutage den Kaffee genauso wie auch vor hundert Jahren, was bei Touristen oftmals zu Irritationen führt. Denn wer sich in ein französisches Cafe setzt und einen Kaffee bestellt, der wird sich wundern: Er erhält eine kleine Kaffeetasse schwarzen Kaffees, ähnlich dem Espresso, der hierzulande serviert wird.
Laut der „Internationalen Kaffee-Organisation“ trinken die Franzosen 2.5 Tassen Kaffee am Tag – laut Erhebung meistens schwarz. Auch der Kaffee-Gigant Starbucks bekam den Traditionssinn der Franzosen am eigenen Leib zu spüren: Seit der Eröffnung der ersten Filialen im Jahre 2004, schrieb die Kaffee-Kette nur rote Zahlen. Bis sie das Kaffee-Angebot an den Geschmack der Franzosen angepasst haben. 2010 nahm Starbucks den sogenannten Cafe Gourmand auf die Getränkekarte – starker Espresso mit drei Makronen.
Wer also demnächst plant, ein mehrgängiges, französisches Menü zu servieren, sollte auch dieses Detail berücksichtigen. Neben der typischen Menüabfolge Aperitif, Vorspeise, Hauptgericht, Nachtisch, Käse und Kaffee, sollte also auch berücksichtigen das der Kaffee in Frankreich klein, stark und schwarz serviert wird.





